
LEHRGANG ZUM NACHHOLEN DES HAUPTSCHULABSCHLUSSES
(VORBEREITUNG AUF DIE EXTERNISTENPRÜFUNG)
Lehrgangsleitung
und Kontakt:
Ramita G. Blume MSc
Erika Langgartner
e.langgartner@zb-beratung.at
Tel.:
02732 / 76 463
Rahmenbedingungen:
Wir bieten Jugendlichen und jungen Erwachsenen Unterricht und Vorbereitung
für den externen Hauptschulabschluss sowie die Möglichkeit, Defizite
in den Grundqualifikationen korrigieren zu können.
Einstieg ist grundsätzlich jederzeit möglich. Der Aufnahme geht
ein Erstgespräch und eine „Schnupperwoche“ voraus, darauf
folgt die Entscheidung zur verbindlichen regelmäßigen Teilnahme.
Für SchülerInnen ist die Teilnahme kostenlos.
Berufs- und Lebenschancen sind in der heutigen Wissensgesellschaft immer mehr vom Zugang zu Bildungsmöglichkeiten abhängig. Bildung bestimmt nicht nur den sozialen Status jedes Einzelnen, sondern auch die Beteiligungschancen am gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben. Das Risiko, arbeitslos und damit gesellschaftlich unterprivilegiert zu sein, steigt exponentiell mit dem Mangel an (Grund)Bildung, beruflicher Qualifikation, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Aufgabe von Bildungsinstitutionen ist deshalb nicht nur die Vermittlung instrumentell anwendbaren Wissens, sondern vor allem von Kompetenzen, die junge Menschen dazu befähigen, aktiv an gesellschaftspolitischen Prozessen teilzunehmen. „Schlüsselqualifikationen“ – dazu gehört „literacy“, aber auch das Umgehen können mit den modernen Kommunikationstechnologien, soziale und kommunikative Kompetenzen – sollten jedem Menschen unabhängig von dessen Alter, Geschlecht, Hautfarbe, sozialem, kulturellem und ökonomischen Hintergrund ermöglicht werden.
Lernen
im zb
Ergebnisse aus der Hirnforschung haben gezeigt, dass es für das Gehirn
von zentraler Bedeutung ist, in einer entspannten Atmosphäre zu lernen.
Auch haben alte Methoden nach dem Modell des „Nürnberger Trichters“,
der im 17. Jahrhundert den Vorgang des Lernens als passive Informationsübertragung
verstanden hat, ausgedient. „Eintrichtern“ funktioniert überhaupt
nicht. Wissen ist kein statisches Objekt. Wissen ist kreativ, verändert
sich ständig und wird im Gehirn „konstruiert“ und nicht abgebildet.
Voraussetzung für ein konstruktives nachhaltiges Lernen ist eine tragfähige
Beziehung von LehrerInnen und SchülerInnen, eine kreative, angstfreie
Atmosphäre und die Mischung aus Herausforderung, Erfolg und Übung.
In unserem Unterricht wird deshalb vor allem auf die soziale Komponente des
Lernens Wert gelegt, die Inhalte werden projektbezogen vernetzt, Wissen wird
nicht vermittelt, sondern erarbeitet, die SchülerInnen werden individuell
und gemeinsam gefördert. Der Umgang mit Verschiedenheit und Leistungsheterogenität
wird nicht als Nachteil sondern als Potential für Kreativität und
eine Bereicherung an Lernmöglichkeiten betrachtet.
Nähere Informationen bei Ramita G. Blume.
Das Projekt „Jugendchance“ wird aus Mitteln des BMBWK und des ESF gefördert.
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